Die Entdeckung Neuseelands

Nach der feuchten Hitze von Singapur ging es nach Auckland, wo ich die erste Woche eine AirBnB Unterkunft gemietet hatte… Nichts ahnend, dass die Luftfeuchtigeit auch da nicht wirklich mein Freund sein wird.

Aber das erste Erlebnis war der Zoll bei der Ankunft. Neben der Frage ob man Medis dabei hatte (sicher, Kokain für den Eigenverbrauch), musste man angeben ob man benutze Kleidung für den Outdoorbereich dabei hat. Man hatte und als Resultat stand man in einer seperaten Schlange um das Zeugs prüfen zu lassen. Meine Treckingschuhe bekamen eine Menge Aufmerksamkeit. Nicht wegen des Gestanks, wie jetzt welche denken. Nein, die Sohlen wurden per Messer gereinigt und der Rest der gefährlichen Flora mit dem Mund abgeblasen. Was für den Laien etwas stümperhaft erscheint – Desinfektionsspray? – wirkte auch beim zweiten Hinsehen noch immer so.

Als Resultat wartete der Shuttlebus Fahrer ewig auf mich. Es war noch etwas zu früh um das AirBnB zu beziehen, darum liess ich mich zum Grey Lynn Park fahren, welcher einen Steinwurf entfernt war. Was der simpel gestrickte Geist des Verfassers nicht beachtet hatte: 27 Grad, Luftfeuchtigkeit 85%+ und Auckland ist kein Flachland. Das Resultat war … wer will Raten? Genau, Körpertemperaturhaushaltsgegenmassnahme #1: Schwitzen was die Poren hergeben.

Die Einlegerwohnung war genau nach meinem Geschmack (Kupper und Geschmack?), wenn auch nicht kühl. Aber dafür mit Luftenfeuchter und Bad mit Holzboden, sichtbaren, polierten Kupferrohren und einem Spühlkasten mit Eigenleben.

In der Woche in der grössten Stadt – aber nicht Hauptstadt obwohl 1/3 aller Neusseländer hier wohnen – habe ich mir einen schönen Teil der Grünflächen und -hügel angesehen, sowie da wo die Stadt ins Meer übergeht.

Schon am zweiten Tag fühlte ich mich wie zuhause, ich war bei Remo und seiner Familie eingeladen in einem wunderschönen Haus im Point Chevalier Quartier. Für Kite-Surfer ist es perfekt gelegen, ist man doch in 5 Minuten am Strand.

Gegen Ende habe ich die Rangitoto Insel vor Auckland besucht. Verpasst man das letzte Kursschiff, sitzt man doof da. Die Zeit der letzen Ueberfahrt welche auf der Insel angegeben war, war nicht die letzte, welche auf der Website stand. So blieb es für mich und ein paar andere Touristen spannend: „Werden sie heute noch abgeholt oder kriegen die Dinosaurier sie heute Nacht? Schalte auch Morgen wieder ein, zu einer weiteren Folge von Zeitangaben die verwirren.

Am zweitletzten Tag konnte ich meinen Campervan abholen. Entgegen meinen sonstigen Gepflogenheiten, bekam der Toyota Hiace aus dem Jahre 2003 einen Namen: Geoffrey (Butler in der Serie Der Prinz von Bel-Air).

Piha BeachNachdem wir die erste Stunde überlebt hatte, ritten wir zur Piha Beach im Westen von Auckland. Da konnte ich mir einen ersten Eindruck machen, wie die Strassen von Neuseeland sein werden. Spoiler: schmall, kurvig und hügelig.

Und wer es soweit geschafft hat: Bravo 🙂 … und es sind noch die letzten neuen Bilder von Neuseeland unter Fotos zu finden.

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