Auf Kupper’s Spuren Teil 1 – Singapur

Die Reise im stählernen Vogel nach Auckland führte über Singapur, wo man/es/er eine Kurzaufenthalt von 3 Tagen hatte. Wer meinen Temperaturhaushalt kennt, kann sich meine Begeisterung für Singapur vorstellen. Richtig, keine Begeisterung. Zwar nur so um die 30 Grad aber eine Luftfeuchtigkeit von knapp unter 100%, teil auch darüber. Es hat auch nicht nie geregnet. Es durfte geschwitzt werden!

Meine Ausdünstungen haben mich aber nicht davon abgehalten einen Teil der Stadt als Fussgänger zu erkunden. Der Botanische Garten war ein schöner Platz, abgesehen vom Regen wo ich da war. Aber nass war ich ja eh schon, es war etwas mehr als eine Stunde Gewatschel bis dahin, darum spielte das auch keine Rolle mehr.

Das zweite Grün, welches es mir angetan hatte, war am Hafen. Bei der Namensgebung hatte man keine Kosten gescheut und sicherlich tausende von Eingaben ausgewertet und das Resultat war: Gardens By The Bay. Yep, macht Sinn.

Nachdem ich da etwas rumgewandert bin, hatte ich mich in die Nähe einer Statue eines riesigen nakten Babies hingesetzt (Vorsicht beim Googeln). Eigentlich um der Verdampfung meiner Oberflächlichen-Flüssigkeiten etwas Zeit für sich zu geben. Eine ganze Menge Leute taten es mir gleich, oder ich dachte zumindest ich hätte einen zentralen Treffpunkt erwischt. Und alle Anwesenden gaben ihren Geräten in Taschenrechnernformat mit Telefonfunktion unglaublich viel Aufmerksamkeit. An sich ja nichts ungewöhnliches in der heutigen Zeit. Da sie aber alle den Bildschirm mit ein oder zwei Finger malträtierten, war da was im Busch. Ob sie wohl Gozilla abhielten die Stadt zu überfallen und dies nur über viele Klicks schafften?

Auf der Nebenbank sass ein 50+ Paar mit je zwei Handys und je einem zusätzlichen Akku. Sie taten was alle anderen auch machten: dem unschuldigen, mobilen Telefongerät frenetisch die Glassoberfläche massieren, mit gelegentlichem drüberwischen. Da ich selber kein Gamer bin, konnte ich mir nicht verkneifen die beiden anzusprechen. Meine Vermutung war richtig: Pokemon Go.
Die Dame erklärte mir, dass sie das seit einem Jahr spielen, beide je zwei Accounts hätten und hier ein Treffpunkt ist für irgendwas. Glaub irgend ein grosses Ding was man im Teameffort vom Sockel hauen kann und dafür Punkte bekommt. Die heutige Jugend! Oh, uups, Alter schützt vor Gaming nicht.

2 Comments

  1. Lieber Thomas

    Gerne schaue ich immer wieder mal in Dein Tagebuch rein. Deine Bilder!!! …einfach wahnsinnig schön! Da kommt hie und da schon heftiges Fernweh auf und ich wünsche mich in diese Landschaften… Die Neuseeländer haben auch so witzige Namen gefunden wie „Pancake rocks“, hi… dort war ich auch schon spazieren 🙂 .
    Hast Du dem „Franz Josef Glacier“ auch einen Besuch abgestattet? … dort hatte ich meine erste Evakuation via Helikopter erlebt, als unsere Gruppe den Rückweg wegen zu vielem Schmelzwasser nicht mehr bewältigen konnte … Abenteuer mit gutem Ausgang- ich wünsche Dir ganz viele davon und schreib doch wieder mal etwas 😉 !

    Liebe Grüsse von Evelyne

    1. Liebe Evelyne,

      Ich war nicht auf dem Franz Josef, bin den Weg gegangen, welchen man zu Fuss machen kann. Nicht sonderlich spekatulär – darum keine Fotos. Einen Helikopterflug konnte ich nicht machen, sie haben ein Gewichtslimit, wie sich herausstellte.

      Das mit dem Schreiben ist so eine Sache, wie man sieht – oder eben nicht sieht. Aber ich nehm es mir immer wieder vor, mal sehen.

      En lieba Gruass
      Thomas

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